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Sorento - Goldenes Lenkrad in der Klasse Große SUV

Der neue Kia Sorento hat Anfang November das „Goldene Lenkrad 2020“ gewonnen, den wichtigsten deutschen Automobilpreis, der von „AUTO BILD“ und „BILD am SONNTAG“ vergeben wird. Nachdem die Leser der beiden Medien die vierte Generation des Kia-Flaggschiffs in der Klasse „Große SUV“ ins Finale gewählt hatten, überzeugte das grundlegend neu konzipierte und elektrifizierte Modell auch die 18-köpfige Expertenjury.
Sie konnte die Fahrzeuge in der Endrunde des Wettbewerbs am DEKRA-Lausitzring ausgiebig testen. Das Resultat: Der neue Kia Sorento erhielt die höchste Punktzahl in seiner Klasse und verwies damit die beiden anderen Finalisten Aston Martin DBX und BMW X6 auf die Plätze (Veröffentlichung aller Ergebnisse in „AUTO BILD“-Ausgabe 45/2020).

Für Kia ist es nach dem „Goldenen Lenkrad 2019“ für den kompakten Crossover XCeed (Kategorie „Bestes Auto unter 35.000 Euro“) der zweite Triumph in Folge. Die vierte Sorento-Generation, die auf einer völlig neuen Kia-Plattform basiert, ist seit dem 10. Oktober als Hybrid-Benziner und Diesel im Handel. Eine Plug-in-Variante folgt Anfang 2021. (Kia-Pressedienst, November 2020)

Sorento - So viel Luxus, so viel Hightech, so viel Liebe

Die Note 2+ erhielt der neue Kia Sorento von „autoBILD“ (Ausgabe 42/2020). „Alle Achtung Kia! Der neue Sorento ist nicht nur groß, er fährt auch so. Ganz auf Komfort getrimmt, mit viel Luxus und schlauer Connectivity“, lobt das Magazin.
Schon beim ersten Blick zeige er sich als stattliche Erscheinung, welch eine Ansage! Der Kia Sorento sei mit den Jahren um 24 Zentimeter gewachsen, messe in der vierten Generation 4,81 Meter. Zum Test fuhr er in der Topausstattung (2,2-Liter-Diesel, Allrad und Doppelkupplungsgetriebe) vor und hatte fast alles an Bord: Gestepptes Nappaleder, 20-Zöller, Totwinkelwarner im Display, Head-up-Display mit gestochen scharfen Infos in der Frontscheibe, Sitzheizung vorn und hinten, Navi mit Live-Diensten, elektrische Sitze, sieben USB-Buchsen.
Seine Lenkung sei nicht besonders direkt abgestimmt, was so einem XL-SUV gut stehe, schließlich stellten nicht viele die Sport-Frage. Lob gab es ebenso für das Doppelkupplungsgetriebe. „Jeder, der beim Ampelstart mit dem Kopf nickt wie der Wackeldackel wird den Sorento dafür lieben. Komfort, Entspannung, sanftes Gleiten - dafür kauft man ja solch einen Dampfer“, heißt es in dem Bericht.
Insgesamt mache er einen hochwertigen Eindruck (z.B. Teppich im Fußraum) und habe mit bis zu 2100 Litern einen großen Kofferraum zu bieten. Ziehen darf der SUV 2,5 Tonnen. „Kia drehe mit dem neuen SUV das ganz große Ding. Sie haben ein Auto geschaffen, das aus dem Vollen gefräst ist. So viel Luxus, so viel Hightech, so viel Liebe“, meint „autoBILD“. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Oktober 2020)

Sorento - Der beliebte SUV ist innerlich deutlich gewachsen

Mit dem neuen Kia Sorento war „auto, motor und sport“ (Ausgabe 22/2020) zum Fahrtest unterwegs und vergab viel Lob. „Gegen neuere Konkurrenz wie etwa den Skoda Kodiaq war der alte Sorento chancenlos. Die Neuauflage dürfte in Augenhöhe fahren, denn sie zeigt nicht nur im Design neue Qualitäten“, so der Eindruck. Vor allem innerlich sei der beliebte SUV deutlich gewachsen.

Mehr Innenraum schaffen, indem man ein Auto größer macht, sei leicht. Kia sei dieses Ziel intelligenter angegangen: Gut neun Zentimeter mehr Beinraum in der zweiten, weiterhin verschiebbaren Sitzreihe soll der neue Sorento bieten. Die Sitzprobe bestätigt diesen Eindruck, ohne einer Messung vorgreifen zu wollen. „Dabei wuchs die nun maskuliner gezeichnete Karosserie in Länge, Breite und Höhe nur um jeweils eine Zentimeter. Den Platz schafft schlicht die neue Plattform namens N3. Sie ermöglicht einen um 35 Millimeter längeren Radstand und ein besseres Packaging. Indiz dafür: Obwohl der Innenraum, der gegen 965 Euro mit einer dritten Sitzreihe ausgerüstet werden kann, an Format gewann, wuchs auch der Kofferraum beim Fünfsitzer auf mindestens 697 Liter. Selbst die Anhängelast legte beim Diesel um 500 auf 2500 Kilogramm zu, der Hybrid darf immerhin 1630 Kilo an den Haken nehmen“, erläutert das Magazin.

Diese beiden Motoren - wahlweise mit Vorderrad- oder Allradantrieb, aber stets mit Automatik - gebe es zum Verkaufsstart, Anfang 2021 folge ein Plug-in-Hybrid, der mit 265 PS Systemleistung stärkste Sorento. Selbst der einfache Hybrid sei mit seinen 230 PS, die mit dem hellen Klang des 1,6-Liter-Turbos anwachsen, kein Langweiler. „Im Alltag ist der rund 1000 Euro billigere 2.2 CRDi jedoch angenehmer zu fahren, denn seine geringere Leistung (202 PS) machte er mit Drehmoment (440 statt 350 Nm) sowie acht doppelverkuppelten statt sechs wandler-gewechselten Gängen wieder wett“, betont „auto, motor und sport“.

Bei leicht straffer Grundnote federe der neue Sorento spürbar souveräner als sein Vorgänger, auch scheint er die auffällige Lustlosigkeit des Vorgängers beim Abarbeiten von Kurven ein Stück weit abgelegt zu haben. Zudem folge er willig seiner Lenkung, die vor allem im Sportmodus durch gute Rückmeldung und Präzision gefalle.

„Bei der Konnektivität hat der Kia-SUV einen großen Schritt nach vorn getan: Die Integration zweier Smartphones, Info-Dienste und Last-Mile-Navigation für Fußgänger sind nun ebenso Realität wie die Zielführung auf Basis historischer und Echtzeit-Verkehrsdaten. Außerdem stiegen die Zahl und Qualität der Sicherheitsassistenten. Der Totwinkelwarner etwa projiziert im Fall der Fälle ein Kamerabild ins Cockpit, um die Gefahr schräg von hinten zu visualisieren", heißt es in dem Bericht. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Oktober 2020)

Sorento - Viereinhalb Sterne für das neue Modell

Viereinhalb von fünf möglichen Sternen vergab „autoBILD“ (Ausgabe 35/2020) nach einem Fahrest mit dem neuen Kia Sorento. „Kia, langsam wird es unheimlich! Die Koreaner sind ja nicht als Technik-Trendsetter bekannt. Das wird jetzt anders: Der neue Sorento fährt prima, er hat tolles Multimedia und viele Assistenten an Bord“, lobt das Magazin.

Kia mache vieles vor und zeige sich mit dem neuesten Modell - 4,81 Meter Länge, sieben Plätze, Vorderradantrieb - als Trendsetter. Dazu gehöre unter anderem das Multimedia-System. Navi-Befehle verstehe die Dame endlich und setze sie um, das dauere eine Sekunde. Beeindruckend sei auch die Einpark-Funktion. „Du stellst den Sorento vor der Parklücke ab, steigst aus, drückst das Knöpfchen am Schlüssel, und das Ding fährt geradeaus rein und wieder raus."

Der von „autoBild“ getestete Prototyp als Vierzylinder-Diesel, mit Allrad, Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe machte gleich zu Beginn des Tests einen guten Endruck. „Wow, kein Anfahrruckeln! Und für seine zwei Tonnen Lebendgewicht geht der Sorento gut nach vorn, die 440 Nm Drehmoment beginnen schon kurz hinter der Leerlaufdrehzahl. Und auch das schaufelige Fahrverhalten des Vormodells haben sie dem Sorento abtrainiert - sie haben ihn eher auf gemütliches Cruisen und nicht auf wankfreien Porsche-Partner getrimmt“, so der Eindruck. Dennoch man habe nie das Gefühl, in einem so großen, schweren SUV zu sitzen, dafür sei die Lenkung zu genau, die Gasannahme zu spontan. Dieser Koreaner fahre ziemlich deutsch.

Und im Gelände? Kia habe das „Terrain-Mode“-System neu entwickelt. Das beinhalte Fahrprogramme für Schnee, Matsch und Sand, der Antriebsstrang passe sich dann automatisch dem Untergrund an, erläutert "autoBILD". Und: Der neue Sorento kann nun 2,5 Tonnen ziehen, bisher nur zwei. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, September 2020)


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