Der Kia - Die Presse über uns

Niro EV - Ein familienfreundlicher Crossover

Fairer Tarif für Familien - diesen Eindruck hinterließ der neue Kia Niro bei „autoBILD“ (Ausgabe 34/2022) nach einem Fahrtest. „Der neue Kia Niro EV mag nicht in allen Details perfekt sein. Dennoch ist es den Koreanern gelungen, bei den familien-freundlichen Crossovern ein Elektroauto auf die Räder zu stellen, das angesichts seines Preis-Leistungsverhältnisses einen wirklich fairen Strom(er)tarif bietet“, so das Fazit.
Minimal auf 4,42 Meter gewachsen, ruhe der Stromer immer noch auf der K-Plattform des Vorgängers. Dass er sich dennoch luftiger anfühle, sei auch den neuen Vordersitzen geschuldet, die deutlich schlanker geworden seien - ein Umstand, der auch Reisende in der zweiten Reihe erfreue, da deren Knie nicht mehr Gefahr liefen, unter Druck zu geraten. Gespannt zurücklehnen könne sich der Familienvorstand auch bei der Gepäckfrage. „Nicht nur, dass der Kofferraum mit 475 Litern im Vergleich zu Vorgänger um 24 Liter wächst, der Niro darf jetzt immerhin 750 Kilogramm an den Haken nehmen. Wird die Rückbanklehne komplett flach gemacht, entsteht auf der planen Ladefläche ein Stauraum von 1.392 Litern“, erläutert das Magazin.
Wie steht es um die Reichweite? Die Tests von „autoBILD“ ergaben bei vollem Akku eine Reichweite von 360 Kilometern und einen Durchschnittsverbrauch von 17,7 kW/h. „Insofern kann man mit Tempo 140 zügig auf der Autobahn unterwegs sein und ohne Ladestopp von Hamburg nach Potsdam fahren, um dort mit etwa 20 Kilometer Restreichweite an eine Ladestation zu rollen.“ Hier empfehle sich ein Schnelllader, denn die 64,8-kWh-Batterie des Niro EV könne mit bis zu 80 kW Gleichstrom geladen werden. Wer also an der richtigen Station andockt, habe in knapp 45 Minuten den Akku von 10 auf 80 Prozent gefüllt. Ein besonderes Lob vergab das Magazin für die intelligente Rekuperation, die sich über einen Zug an der linken Schaltwippe aktivieren lasse. „Hier entfällt der Einsatz des Bremspedals nahezu, und die rückgeführte Energie macht sich tatsächlich bei der Reichweite bemerkbar“, heißt es in dem Bericht.
Wie der Vorgänger werde auch der EV von einem Permanent-Magnet-Synchronmotor angetrieben, der 204 PS leistet. Die Ingenieure hätten das maximale Drehmoment von 395 auf 255 Newtonmeter gedrosselt, was dem Crossover viel besser stehe, weil er beim flotten Ampelstart das lästige Scharren mit den Hufen unterlässt. Der Antritt sei damit etwas verhaltener, aber mit 7,5 Sekunden von null auf Tempo 100 starte der 1,7 Tonnen schwere Kia immer noch ordentlich durch.
„In der Summe macht der Niro einen modernen und zeitgemäßen Eindruck, der auch durch das üppige Angebot an Assistenzsystemen gestützt wird. Mit einem Preis ab 47.590 Euro ist der Koreaner etwas teurer geworden, glänzt aber dafür bereits mit einer üppigen Serienausstattung. Außerdem gilt es hier, noch die Umweltprämie abzuziehen.“ Die sieben Jahre Garantie gelten übrigens auch für die Batterien. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, August 2022)

Niro EV - Beim Neuen setzt Kia auf Bewährtes

"Auch der neue Kia Niro ist ein gutes Elektroauto mit einem starken Preis-Leistungsverhältnis sowie Verbesserungen in einigen Details. So urteilte „autoBILD“ (Ausgabe 21/2022) nach einem ersten Fahrtest. Dafür gab es vier von fünf möglichen Sternen.

Mit dem ersten E-Niro habe Kia ein besonderes E-Auto im Angebot gehabt: einigermaßen bezahlbar und mit einer Reichweite von über 400 Kilometer. Die Effizienz sei beeindruckend gewesen. „Jetzt bringen die Koreaner die zweite Generation. Das Modell heißt nun Niro EV. Und um es gleich zu sagen: Es bleibt ein gutes Elektroauto." Der Hersteller setze auf Bewährtes.
Die Fahrleistungen seien fast unverändert geblieben. Der Niro EV stehe weiter auf einer K-Plattform, wachse aber in Länge, Höhe und Radstand minimal. Optisch ist der Niro EV komplett neu. „Das Cockpit ist modern, man kennt es weitgehend vom EV6. Die Fahrstufen-Bedienung erfolgt weiter über ein Drehrad.
Auf der Testfahrt sei aufgefallen, dass "nichts wirklich auffällt". Die Abstimmung sei so neutral wie möglich. Vor allem im Eco-Mode scheine der Niro nichts von seiner Effizienz eingebüßt zu haben. Die Ladeleistung solle bei bis zu 75 kW liegen. Auch Akku-Vorkonditionierung sei nun erhältlich.
„Ebenso die Vehicle-to-Device-Funktion.Der Niro EV gibt Strom an externe Geräte ab. Die Batterie wuchs minimal, ebenso die maximale Reichweite, die mit 463 Kilometern weiterhin hervorragend ist für ein Auto, das nach aktueller Förderung nur gut 30.000 Euro kostet."
Zu guter Letzt: Gute Ideen müssten manchmal nicht teuer sein. Der neue Frunk sei eine einfache 20-Liter-Plastikbox unter der Fronthaube. Für das Ladekabel reiche es. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Juni 2022)

Niro - Im Sommer kommt der Neue

Einen ersten Blick durfte „autoBILD“ (Ausgabe 14/2022) auf den neuen Kia Niro werfen und zeigte sich begeistert. „So wünscht man sich E-Autos. Kein Schnickschnack, schickes Design, ordentlich Platz und eine anständig große Batterie. Der neue Niro hat das Zeug zum Erfolgsmodell."
Der Niro sei eines der ersten Autos gewesen, das voll durch-elektrifiziert war. Hybrid, Plug-in und reine E-Variante. Dabei werde es auch bleiben. Trotzdem habe sich der Niro Nummer 2 ordentlich verändert.
Zunächst wäre da der neue Look, der den alten Niro fast schon beliebig aussehen lasse. „Mit den extravaganten Leuchtgrafiken der Scheinwerfer verlässt der Niro den Pfad der Eintönigkeit, seitlich reizt vor allem die farblich abgesetzte C-Säule. Die steht frei und wird innen wie außen vom Fahrtwind umströmt - ein bisschen wie beim Ford GT“, heißt es in dem Bericht. Nicht minder extravagant seien die schmalen Rückleuchten und der Blechbogen in der Kofferraumklappe, der an den großen Bruder EV6 denken lasse. An den rücke der neue Niro etwas dichter heran, denn er wächst um 6,5 Zentimeter in der Länge.
Im Innenraum glänze der Neue mit guten Platzverhältnissen vorn und hinten. Auch der fast zwei Meter große Redakteur konnte hinten noch gut sitzen. Eine positive Überraschung!
„Aber nicht nur der Platz überzeugt. Das Cockpit des Niro ist modern mit seinen zwei 10,25-Zoll-Displays, der kombinierten Klima- und Navi-Bedieneinheit mit Touchfunktion und einem 10-Zoll-Head-up-Display. Im Gepäckabteil mit doppeltem Ladeboden bietet die E-Variante des Niro 475 Liter, mit der 60:40 klappbaren Rücksitzlehne sogar bis zu 1392 Liter Stauraum. Für alle Ladeutensilien gibt es einen Frunk mit 20 Liter Volumen“, erläutert „autoBILD“. Dort finde auch der Adapter für die Vehicle-to-load-Funktion Platz. Denn der Niro EV könne auch Strom abgeben - zum Beispiel an einen E-Grill. Der Niro EV  bekomme zudem eine etwas größere Batterie (64,8 statt 64 kWh). Das mache nach WLTP 463 Kilometer, neun mehr als bisher. Der Hybrid behalte seine Leistung, solle aber künftig weniger verbrauchen. Und der Plug-in-Hybrid solle nach WLTP 65 Kilometer elektrisch schaffen. Im Juni soll er zu den Händlern rollen, so „autoBILD“. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, April 2022)


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